Badia San Savino, Romanische Abtei in Montione, Cascina, Italien
Badia San Savino ist eine befestigte romanische Klosteranlage in Montione, Cascina, die 56 auf 67,70 Meter misst und auf einem künstlichen Hügel (Motta) zum Schutz vor Arno-Überschwemmungen steht. Sie hat zwei Ebenen: Wirtschaftsräume (Lager, Ställe, Keller) öffnen sich nach Westen und Süden, eine steile überwölbte Steinrampe führt zu den Mönchsräumen. Trotz späterer Dächer und kleiner Fenster ist die Zinnenkrone noch erkennbar.
Drei langobardische Brüder, Gumberto, Ildiberto und Gumbardo, gründeten das Kloster am 30. April 780; Gumberto wurde nach der Benediktinerregel sein erster Abt. Ein Hochwasser des Arno zwischen 1115 und 1122 zerstörte den ursprünglichen Bau in Ceragiolo, und Abt Guidone ließ ihn am heutigen Standort wieder errichten, belegt durch eine Urkunde vom 10. Januar 1122. Die Abtei blieb bis 1326 von Camaldoli abhängig, als ihre Äbte die Unabhängigkeit erlangten.
Die Anlage heißt noch heute „Badia“, von lateinisch abbatia; seit 1795 gehört das ehemalige Gut den Nachkommen einer Pisaner Grundbesitzerfamilie, und die Mönchszellen wurden in Wohnungen umgewandelt. Im Hof neben der Kirche sind die Getreidegruben, ein Brunnen und die Zisterne in der Mitte des Gemüsegartens zu sehen. An der Mauer eines Hauses auf der Südseite erinnern Friese eindeutig östlicher Herkunft an die Kreuzzüge ins Heilige Land.
Die Abtei steht auf einem künstlichen Hügel (Motta), der zum Schutz vor Arno-Überschwemmungen aufgeschüttet wurde. Zum oberen Niveau gelangt man über eine steile, überwölbte Steinrampe. Die einstigen Mönchszellen sind heute Privatwohnungen; sichtbar sind daher vor allem der monumentale Eingang, die Treppe zur Kirche und der Hof mit seinen Getreidegruben, dem Brunnen und der Zisterne.
An der Mauer eines Hauses auf der Südseite erinnern Friese eindeutig östlicher Herkunft an die Kreuzzüge ins Heilige Land. Im Hof neben der Kirche sind Getreidegruben, ein Brunnen und die Zisterne in der Mitte des Gemüsegartens zu sehen. Der monumentale Eingang mit seiner Treppe zeigt im Gewölbe noch die Pechnasen und die Standorte der alten Fallgitter.
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