Abbey of Santo Stefano in Rivomaris, Italian abbey
Die Abtei Santo Stefano in Rivomaris ist eine mittelalterliche Klosteranlage in Ruinen bei Casalbordino an der Küste Italiens. Die Struktur bestand aus einer Kirche mit drei Abschnitten, die durch Säulen getrennt waren, mit einem Mosaikboden aus geometrischen Mustern, Pflanzen und Tieren, sowie Nebengebäuden für das Klosterleben.
Die Abtei wurde um 971 von Markgraf Trasmondo gegründet, um die Küste zu überwachen und Reisenden zu helfen. Im 15. Jahrhundert wurde sie von Piraten und späteren Angriffen schwer beschädigt, erholte sich aber nie vollständig von diesen Zerstörungen.
Der Name Santo Stefano bezieht sich auf den Heiligen Stephanus, der erste christliche Märtyrer. Die Anlage war über Jahrhunderte hinweg ein spirituelles Zentrum, in dem Mönche beteten, arbeiteten und ihre Verstorbenen begruben, was zeigt, wie eng die Abtei mit dem täglichen Leben der lokalen Gemeinschaft verflochten war.
Das Gelände ist gut von Casalbordino aus zu erreichen und liegt in einem ruhigen Bereich mit Feldern und engen Gassen, was das Erkunden leicht macht. Besucher sollten wissen, dass die Abtei hauptsächlich aus Ruinen besteht und an einem erhöhten Punkt liegt, von dem aus man die Küste überblicken kann.
Das Mosaikwerk der Kirche zeigt eine Rebe als Symbol des Lebens und einen Hirsch als Symbol der Sehnsucht nach spiritueller Erneuerung nach der Taufe. Diese Details wurden durch archäologische Ausgrabungen enthüllt und geben Einblick in die theologische Bedeutung, die die Mönche ihrer Umgebung beimaßen.
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