Castello di Oliveto, Befestigte Villa aus dem 15. Jahrhundert in Castelfiorentino, Italien.
Castello di Oliveto ist eine Festungsvilla aus dem 15. Jahrhundert in der Nähe von Castelfiorentino mit vier hohen Ecktürmen mit Zinnen und roten Backsteinen. Die Struktur sitzt auf einem Hügel über dem Tal des Pescaiola-Baches und kombiniert Wehrtürme mit einem Wohnkomplex, der um einen zentralen Hof herum angeordnet ist.
Das Schloss wurde 1424 von der Florentiner Kaufmannsfamilie Pucci erbaut und diente zunächst als befestigter Wohnsitz. Im Jahr 1850 wechselte es durch die Heirat von Paolina Pucci in den Besitz der Familie Guicciardini.
Der Ort verbindet Landwirtschaft und Geschichte: Besucher sehen heute noch die funktionsfähigen Weinkeller und Lagerräume, die seit Jahrhunderten zur Weinherstellung genutzt werden. Die tägliche Arbeit auf dem Anwesen zeigt, wie das Schloss immer noch als lebendes Gut funktioniert, nicht nur als historisches Denkmal.
Das Anwesen empfängt Besucher für Hochzeiten, Kochkurse, Weinverkostungen und Landaufenthalte, sodass man verschiedene Möglichkeiten hat, den Ort kennenzulernen. Gelegen etwa 48 Kilometer von Florenz entfernt, ist es mit dem Auto leicht zu erreichen und bietet Platz für unterschiedliche Aktivitäten vor Ort.
Ein unterirdischer Gang verbindet den Innenhofbrunnen mit dem Tal darunter und war ursprünglich als geheimer Fluchtweg bei mittelalterlichen Konflikten konzipiert. Dieser verborgene Durchgang ermöglicht Besuchern einen Blick auf die praktischen Sicherheitsmaßnahmen, die Bewohner damals brauchten.
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