Church of San Gallo, Religiöses Gebäude in Florenz, Italien
Kirche und Kloster San Gallo standen außerhalb der Florentiner Stadtmauern nahe der heutigen Piazza della Libertà und wurden 1529 geschleift; nichts blieb erhalten. Die bereits 1218 neben einem Pilgerhospital gegründete Kirche ließ Lorenzo de' Medici im 15. Jahrhundert durch Giuliano Giamberti erweitern, den er deshalb „il Sangallo“ nannte. Ihre Werke, darunter Andrea del Sartos Noli me tangere, hängen heute in den Uffizien und der Galleria Palatina.
Das Gotteshaus wurde um 1218 errichtet und erlebte mehrere Umbauperioden, bevor es 1529 während der Belagerung von Florenz zerstört wurde. Diese Belagerung markierte einen Wendepunkt in der Stadtgeschichte und führte zur Auflösung vieler Strukturen im Stadtbild.
Der Name der Kirche ging auf die benachbarte Porta San Gallo und dann auf die Via San Gallo über. Lorenzo de' Medici, so berichtet Vasari, gab dem Architekten Giuliano Giamberti wegen seiner Arbeit hier den Beinamen „il Sangallo“, und die Familie der Architekten und Bildhauer hieß fortan „da Sangallo“. Werke, die einst in der Kirche waren, befinden sich heute anderswo: Andrea del Sartos Noli me tangere in den Uffizien, seine Verkündigung und seine Disputa über die Trinität in der Galleria Palatina, Fra Bartolomeos Beweinung ebenfalls in der Palatina und Francesco da Sangallos Holzkruzifix im Vestibül der Cappella dei Pittori in der Santissima Annunziata.
Der Standort der früheren Kirche ist von der Innenstadt Florenz aus gut erreichbar und wird durch Busverbindungen bedient. Da die Struktur nicht mehr vorhanden ist, können Besucher nur den Platz und seine Nachbarschaft erkunden, um einen Eindruck vom historischen Kontext zu bekommen.
Die Kirche gab der nahen Porta San Gallo und später der Via San Gallo ihren Namen. Lorenzo de' Medici gab dem Architekten Giuliano Giamberti wegen seiner Arbeit hier den Beinamen „il Sangallo“, und der Name ging auf die ganze Familie von Architekten und Bildhauern über. Vasari schrieb, zu seiner Zeit sei keine Spur des Klosters mehr vorhanden gewesen.
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