San Nicola di Silanis, Romanische Kirche in Sedini, Italien.
San Nicola di Silanis ist eine verfallene romanische Kirche in Sedini mit rechteckigem Grundriss von 18 auf 36 lukkesischen Palmen (etwa 5,2 auf 10,5 Meter). Die erhaltene Fassade zeigt korinthische Kapitelle und einen Giebel mit Eierstab-Ornament, während im Presbyterium eine einzelne Säule steht.
San Nicola di Silanis entstand vor 1122, als eine Schenkungsurkunde zugunsten der Abtei Montecassino sie erwähnt; die Stifter Furatu de Gitil und Susanna de Zori ließen ihre Namen an der Fassade einmeißeln. Die Architektur folgt der Basilika San Gavino in Porto Torres und dem Umkreis von Lucca, mit der lucchesischen Palme von 0,2915 m für einen Grundriss von 18 auf 36 Palmen. Heute liegt die Kirche als Ruine auf dem Gebiet von Sedini.
Die Kapitalien zeigen klassische Merkmale, die auf römische Vorbilder hindeuten. Diese Details verbinden das Bauwerk mit ähnlichen Kirchen in der Region Sardinien.
San Nicola di Silanis steht als Ruine in der Landschaft bei Sedini in der Anglona im Norden Sardiniens, nicht im Ortskern. Es ist eine dachlose Hülle ohne Einrichtungen für Besucher; man erreicht sie zu Fuß oder mit dem Auto und sollte auf unebenen Boden und lockeres Mauerwerk achten.
Der Grundriss der Kirche wurde in luccheser Palmen von 0,2915 m angelegt, ein Rechteck von 18 auf 36 Palmen. Dieses Maß und Eierstab und Pfeilspitzen am Giebel verbinden sie mit Sant'Alessandro in Lucca.
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