Castle of Rocchette di Fazio, Mittelalterliche Festung in Semproniano, Italien.
Die Burg von Rocchette di Fazio liegt im oberen Teil des Ortes, einer Fraktion von Semproniano in der Provinz Grosseto. Sie wird von der Mauer umschlossen, die vier Wachtürme und die Ruine der Rocca aldobrandesca an der Ostseite einschließt. Der Zugang erfolgt über mehrere Tore, darunter die Porta del Castello. Im Inneren stehen die heute entweihte Pieve Santa Cristina, der Prätorenpalast, der Justizpalast und eine im 16. Jahrhundert erneuerte Zisterne.
Die Aldobrandeschi errichteten die Burg zwischen dem 12. und 13. Jahrhundert an der Stelle einer älteren Siedlung, die fast sicher um das Jahr 1000 zurückreicht. 1274 kam sie zur Grafschaft Sovana und ging nach einer zeitweiligen Zugehörigkeit zu den Baschi von Orvieto an die Orsini von Pitigliano über. Anfang des 15. Jahrhunderts nahmen sienesische Truppen sie nach einer Belagerung ein, die schwere Schäden verursachte; in der Renaissance wurde wiederaufgebaut. Mitte des 16. Jahrhunderts kam sie zum Großherzogtum Toskana.
Der Name der Burg verweist auf die Familie Aldobrandeschi, die sie zwischen dem 12. und 13. Jahrhundert errichtete; 1274 kam sie zur Grafschaft Sovana und wurde später an die Orsini von Pitigliano abgetreten. Die heute entweihte Pieve Santa Cristina war das wichtigste Gotteshaus des Ortes. Die im 16. Jahrhundert erneuerte Zisterne erinnert an die Wasserversorgung eines Höhensiedlung.
Der Zugang zum Ort und zur Burg führt über steile Gassen auf einem Kalksteinsporn; festes Schuhwerk ist sinnvoll. Die Ruine der Rocca aldobrandesca an der Ostseite ist im Freien zu besichtigen. Jüngste Restaurierungen haben den gesamten historischen Kern wiederhergestellt.
Der Burgbereich wird durch mehrere Tore betreten, eines davon heißt Porta del Castello. Im Inneren war die heute entweihte pieve di Santa Cristina einst das wichtigste religiöse Gebäude des Dorfes. Das Wasser kam aus einem im 16. Jahrhundert erneuerten Brunnenzistern.
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