Santa Maria Assunta, Barockkirche in Monte Compatri, Italien.
Santa Maria Assunta ist die Pfarrkirche von Monte Compatri und steht auf dem Gelände der alten Burg. Die Fassade entwarf Carlo Rainaldi, das Schiff Giovanni Battista Soria während der Restaurierung von 1630–1633. Im Inneren verzeichnet ein Manuskript des Erzpriesters Valeriano Marini ein einschiffiges Langhaus mit sieben Altären; der Glockenturm stand einst dort, wo sich heute die Kapelle der Madonna di Loreto befindet.
Die Geschichte der Kirche ist mit der Burg von Monte Compatri verbunden, zu der sie möglicherweise gehörte. Nach der Zerstörung von Tusculum 1191 vergrößerten Flüchtlinge den Ort, und es entstand eine größere, der heiligen Brigitta geweihte Kirche; um 1600 wechselte das Patrozinium zu Santa Maria Assunta in Cielo. Zwischen 1630 und 1633 finanzierten die Bevölkerung und Kardinal Scipione Caffarelli-Borghese eine grundlegende Restaurierung, mit Fassade von Carlo Rainaldi und Schiff von Giovanni Battista Soria. Bischof Giovanni Altieri segnete sie am 5. Mai 1633, Kardinal Henry Benedict Stuart weihte sie 1773.
Die Kirche ist dem Namen nach der Himmelfahrt Mariens gewidmet und trägt dieses religiöse Thema auch in ihrer künstlerischen Ausstattung. Die Fresken im Inneren erzählen diese Geschichte visuell und prägen das religiöse Leben der Gemeinde bis heute.
Der beste Zeitpunkt zum Besuch sind die ruhigeren Tageszeiten, wenn weniger Menschen anwesend sind und man die Details besser erkennen kann. Achten Sie auf die Wege durch das Innere, um alle Seitenaltäre und das Mosaikwerk zu entdecken, ohne dabei die zentralen Bereiche zu übersehen.
Der Glockenturm wurde 1928 restauriert; 1828 versetzte man die drei größten Glocken auf den Turm der Burg, einen alten römischen Wachtposten, wo auch eine Uhr angebracht wurde. Der frühere Glockenturm stand dort, wo heute die Kapelle der Madonna di Loreto ist; die Einwohner erinnern sich an die Nacht, in der er ohne Schaden einstürzte.
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