San Giorgio in Lemine, Romanische Kirche in Almenno San Salvatore, Italien
San Giorgio in Lemine ist eine Kirche mit einer Basilika aus drei Schiffen, die charakteristische halbkreisförmige Bögen und Steinmauern nach lombardisch-romanischem Stil aufweist. Das Gebäude besitzt einen eindeutigen vertikalen Aufbau mit einem fünfstöckigen Glockenturm an der Seite und schmalen, spitzbogigen Fenstern.
Das Gebäude wurde 1171 gegründet, als der Bischof von Bergamo es errichtete, um die wachsende Bevölkerung der Gegend religiös zu versorgen. Während der Pest 1630 wurde es zum Pestfriedhof umfunktioniert und behielt diese Bedeutung in den darauffolgenden Jahrhunderten.
Die Innenwände zeigen Fresken verschiedener künstlerischer Epochen, darunter ein Triptychon des heiligen Georg und der Prinzessin vom Meister von 1388. Diese Werke ermöglichen Besuchern einen Einblick in die künstlerischen Strömungen, die das Gebiet über Jahrhunderte prägten.
Das Gebäude steht an der Via San Giorgio in Almenno San Salvatore und liegt etwa 500 Meter von Madonna del Castello entfernt. Der Zugang erfolgt über lokale Straßen und es ist sinnvoll, festes Schuhwerk zu tragen, da der Boden innen Stufen und unebene Flächen aufweist.
Die Kirche besitzt einen ungewöhnlich hohen fünfgeschossigen Glockenturm, der sich von typischem romanischem Design unterscheidet. Dieser Turm ist ein markantes Merkmal, das von vielen Besuchern übersehen wird, aber die Silhouette des Ortes prägt.
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