Forte delle Marze, Küstenfestung in Grosseto, Italien.
Das Forte delle Marze ist eine Küstenbefestigung am Nordwestrand des Gemeindegebiets von Grosseto, am Küstenabschnitt zwischen Marina di Grosseto und Castiglione della Pescaia. Der Grundriss ist viereckig, die Mauern sind in den unteren Geschossen mit Stein verkleidet, darüber mit Ziegel. Eine Renovierung im 20. Jahrhundert machte daraus ein Ferienhaus: Der höchste Baukörper trägt ein flaches Walmdach mit einer Reihe von Schornsteinen, und über der von der Westmauer eingefassten Terrasse liegt eine Loggia aus dem 20. Jahrhundert mit Pultdach.
Die Dynastie Lothringen errichtete das Fort in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, wahrscheinlich an der Stelle einer älteren Befestigung. Neben der Beobachtung und Verteidigung der Küste diente es als Sammelstelle für Salz, nachdem die Salinen bei der Torre della Trappola aufgegeben worden waren, und als Basis für die von Leonardo Ximenes geleiteten Trockenlegungsarbeiten. Vom späten 18. bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts hatte es ausschließlich militärische Aufgaben, bevor es endgültig entwaffnet wurde.
Der Name des Forts stammt vom Ortsteil Marze am Nordwestrand des Gemeindegebiets von Grosseto, am Küstenabschnitt zwischen Marina di Grosseto und Castiglione della Pescaia. Nach der Aufgabe der historischen Salinen bei der Torre della Trappola wurde die Anlage zum Sammelpunkt für Salz und diente zugleich als Basis für die von Leonardo Ximenes geleiteten Trockenlegungsarbeiten. Der Umbau im 20. Jahrhundert machte daraus ein Ferienhaus, weshalb das Bauwerk heute eher wie eine Villa als wie ein Militärposten wirkt.
Das Fort liegt am Anfang des Strandes, am nordwestlichen Rand des Gemeindegebiets von Grosseto, am Küstenabschnitt zwischen Marina di Grosseto und Castiglione della Pescaia. Da die Küstenlinie zurückgewichen ist, steht es nicht mehr direkt am Wasser. Der Zugang erfolgt zu Fuß über den Strand; das Gelände ringsum ist flach.
Die unteren Mauern des Forts sind mit Stein verkleidet, die oberen Ebenen mit Ziegel, eine zweimaterialige Bauweise, die vom ursprünglichen Bau unter dem Umbau zur Villa im 20. Jahrhundert erhalten blieb. Zu sehen sind die geböschten Steinmauern und der höchste Baukörper mit vier flachen Dachschrägen und einer Reihe von Schornsteinen.
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