Calatrava bridges in Reggio Emilia, Hängebrücke in Reggio Emilia, Italien.
Die Calatrava-Brücken in Reggio Emilia sind drei Bauwerke aus weiß lackiertem Stahl, die den Viale dei Trattati di Roma über die Autobahn A1 und ihre Anschlussrampen führen. Die zentrale Bogenbrücke hat einen einzigen axialen Bogen von 46 m Höhe und eine Spannweite von 221 m, ihr Fahrbahnträger hängt an 50 Kabelpaaren; die beiden seitlichen Schrägseilbrücken, 179 m lang, steigen an umgekehrt U-förmigen Pylonen von 70 m Höhe auf. Der rechte Pylon ist ein massiver weißer Keil mit einer kreisrunden Öffnung.
Die drei Brücken wurden Anfang der 2000er Jahre von der Stadt Reggio Emilia bei Santiago Calatrava in Auftrag gegeben, als Teil der Neuordnung des nördlichen Stadteingangs an der Autobahn A1 und der künftigen Hochgeschwindigkeitsstrecke Mailand–Bologna. Die zentrale Bogenbrücke wurde 2006 fertiggestellt, die beiden seitlichen Schrägseilbrücken 2007. Die Einweihung fand am 20. Oktober 2007 statt, im Beisein von Bürgermeister Graziano Delrio, Provinzpräsidentin Sonia Masini und Ministerpräsident Romano Prodi.
Die drei Brücken tragen den Namen Viale dei Trattati di Roma und gehören zu dem Ensemble, das Calatrava Le Vele, die Segel, nannte, zusammen mit der geplanten wellenförmigen Überdachung der A1-Mautstelle und dem Hochgeschwindigkeitsbahnhof Mediopadana. Eingeweiht wurden sie am 20. Oktober 2007 im Beisein von Bürgermeister Graziano Delrio, Provinzpräsidentin Sonia Masini und Ministerpräsident Romano Prodi.
Die drei Brücken führen den Viale dei Trattati di Roma über die Autobahn A1 und die Hochgeschwindigkeitsstrecke Mailand–Bologna am Nordeingang von Reggio Emilia. Die zentrale Brücke hat zwei Fahrspuren je Richtung und durch Verbundglas geschützte Gehwege; die beiden Seitenbrücken haben je eine Spur pro Richtung. Zugang besteht über die Ausfahrt Reggio Emilia der A1; die Achse verbindet die Stadt mit Bagnolo und dem Messegelände.
Die Aufhängung besteht aus fünfzig Kabelpaaren, die in einem hyperbolischen Muster vom Bogen zur Fahrbahn verlaufen und eine fächerartige Silhouette erzeugen. Diese Anordnung macht die Konstruktion schon von mehreren Kilometern Entfernung aus der flachen Ebene heraus erkennbar und verleiht ihr ein Erscheinungsbild, das an ein Segel oder eine Harfe erinnert.
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