Villa Farragiana a Meina, Neoklassizistische Villa aus dem 19. Jahrhundert in Meina, Italien
Villa Farragiana ist ein Herrenhaus des 19. Jahrhunderts an den Ufern des Lago Maggiore in Meina, das mit seiner seewarts gerichteten Fassade und Kolonnadenveranda bemerkenswert wirkt. Das Gebaude zeigt elf Medaillons mit Portrats beruehmter Italiener uber den Fenstern und eine allegorische Darstellung der Ruhm im oberen Giebel.
Alessandro Farragiana ließ das Gebaude 1855 nach Plaenen des Architekten Antonio Bussero als Sommerresidenz errichten. Spater wurde die Villa 1949 von einer Religionsgemeinschaft aus Bergamo ubernommen und in eine Pflegeanstalt umgewandelt.
Die Villa war lange Wohnort eines Senators, der dort Kunstwerke und Naturaliensammlungen aufbewahrte, die später in andere Städte gelangten. Der Ort verbindet private Gelehrsamkeit mit dem Alltag am See.
Das Herrenhaus liegt unmittelbar am See und ist von außen gut sichtbar, weshalb es sich empfiehlt, es vom Uferweg aus zu betrachten. Der Zugang zum Inneren ist fur Besucher nicht moglich, da das Gebaude heute als Pflegeeinrichtung genutzt wird.
Die Einfahrtstor wird von steinernen Lowen auf Sockeln geschmueckt, die an beiden Seiten wachen. Diese skulpturale Elemente sind heute noch vorhanden und bilden einen beeindruckenden ersten Eindruck beim Vorbeigehen.
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