Abbey of San Martino in Valle, Mittelalterliche Abtei in Gole di Fara San Martino, Italien
Die Abtei San Martino in Valle ist ein Benediktinerkloster, das in die steilen Felswände der Maiella-Berge hineingebaut ist. Die Stätte umfasst Kirchenruinen, einen Glockenturm und mehrere Gebäude, die sich über verschiedene Ebenen der Schlucht erstrecken.
Das Kloster wurde im neunten Jahrhundert gegründet und florierte für Hunderte von Jahren als Zentrum für Gebet und gelehrtes Leben. Ein verheerendes Hochwasser im Jahr 1818 zerstörte viele Strukturen, und Erdrutsche begruben das Gelände unter Trümmern.
Das Benediktinerkloster war ein wichtiger Wallfahrtsort für lokale Gemeinden, die hierher kamen, um Segen für ihre Ernten zu erbitten. Die Besucher können heute noch die Überreste von Altären und religiösen Strukturen sehen, die zeigen, wie das geistliche Leben hier abgelaufen ist.
Der Zugang erfolgt über einen unbefestigten Weg ab dem Parkplatz bei Rio Verde. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen und ausreichend Wasser mitbringen, da es vor Ort keine Einrichtungen gibt.
Ausgrabungen zwischen 2005 und 2009 brachten Klosterstrukturen zum Vorschein, die zwei Jahrhunderte lang unter Schlamm und Steinen verborgen waren. Diese Entdeckungen halfen Archäologen, das tägliche Leben der Mönche und die Bedeutung des Klosters für die Region zu verstehen.
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