Santa Maria in Aula Regia, Comacchio, Katholisches Heiligtum aus dem 17. Jahrhundert in Comacchio, Italien.
Santa Maria in Aula Regia ist ein Heiligtum mit einer neoklassizistischen Fassade aus dem Jahr 1888 und einem Innenraum mit nur einem Schiff und Kreuzgewölben. Ein Säulengang mit etwa 142 runden Bögen verbindet das Gebäude mit dem Dom und dem Bürgerturm der Stadt.
Der Ort beherbergte ursprünglich das Kloster Santa Maria in Auregiario vom 10. bis zum 12. Jahrhundert, bevor der Herzog Alfonso II. es 1570 den Kapuzinern übergab. Diese Übergabe markierte den Übergang von einer benediktinischen zu einer franziskanischen Nutzung.
Die Marienstatue in diesem Heiligtum wird von den Einheimischen als Schutzpatronin der Stadt verehrt, was sich in den regelmäßigen Gebeten und Besuchen widerspiegelt. Diese Verehrung prägt das religiöse Leben Comacchios bis heute und verbindet Generationen von Gläubigen mit diesem Ort.
Das Heiligtum liegt in der historischen Stadt Comacchio und ist leicht zu Fuß vom Zentrum erreichbar. Der verbundene Säulengang bietet Schutz vor Wetter und schafft einen angenehmen Weg zum benachbarten Dom und zur Bürgerschaft.
Das Terrakotta-Bild der Santa Maria in Aula Regia ist ein zentrales Element der Verehrung und stammt aus einer langen handwerklichen Tradition der Region. Viele Besucher übersehen die handgearbeiteten Details dieser Darstellung, die das spirituelle Zentrum des Ortes bildet.
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