Rocca di Garda, Mittelalterliche Festungsruinen auf dem Hügel von Garda, Italien.
Die Rocca di Garda ist eine Burgruine auf einem flachen Hügel mit etwa 283 Metern Höhe, die sich steil über den Gardasee und die umliegenden Orte erhebt. Die Lage an der Stelle war strategisch wertvoll, da sie das See- und Landgebiet überblickte und Schutz bot.
Der Hügel wurde im 5. Jahrhundert von germanischen Langobarden befestigt, die dort eine Trutzburg mit starken Mauern errichteten. Dieses Bauwerk wurde zum Kern der regionalen Kontrolle und gab später dem Gardasee seinen Namen.
Der Ort war über Jahrhunderte hinweg ein wichtiges Verwaltungszentrum und seine Geschichte ist in den Steinen und Funden eingemeißelt, die von verschiedenen Bevölkerungen hinterlassen wurden. Besucher können noch heute Spuren dieser verschiedenen Epochen in den Überresten erkennen, die am Hang verteilt sind.
Der Wanderweg führt von unten zur Spitze durch Wiesen und offenes Gelände, erfordert aber Vorsicht an den Rändern wegen der steilen Abhänge. Festes Schuhwerk und etwas Zeit sind ratsam, da der Aufstieg anspruchsvoll sein kann und es wenig Schatten gibt.
Von der Spitze aus kann man sehen, wie das Gebiet traditionell mit der Burg verbunden ist, und antike Münzen oder Keramikscherben tauchen noch immer bei Regenfällen auf. Solche Funde erzählen von alltäglichen Leben der Menschen, die diesen Ort bewohnten.
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