Santa Maria Assunta, Kirchengebäude in Caltabellotta, Italien.
Santa Maria Assunta ist ein Kirchengebäude in Caltabellotta mit Norman-arabisch-byzantinischer Architektur, das durch drei Schiffe mit zwölf Säulen und spitzbogenförmigen Bögen strukturiert wird. Das Gebäude kombiniert östliche und westliche architektonische Elemente, die die komplexe Geschichte der Region widerspiegeln.
Das Gebäude wurde ursprünglich in der Normannenzeit als Kirche San Giorgio errichtet und erlebte danach bedeutende Veränderungen. Nach dem Erdbeben von 1968 wurde es restauriert und erhielt 1999 den Status einer Basilika.
Der Innenraum zeigt mehrere Kapellen mit künstlerischen Elementen, darunter ein Mosaik aus Muranoglas, das die Madonna darstellt. Diese Kunstwerke erzählen von der religiösen Verehrung, die über Jahrhunderte in diesem Ort gepflegt wurde.
Die Haupteinfahrt verbindet sich mit einer großen Treppe, und das Gebäude wird regelmäßig für katholische Gottesdienste unter der Leitung des Erzbistums Agrigento genutzt. Besucher sollten beachten, dass die Kirche aktive Gebetsräume enthält und zu Gottesdienstzeiten zu sehen ist.
Unter der fünften Kapelle in der linken Schiffswand wurden archäologische Funde entdeckt, die auf antike heidnische Tempel und eine frühe christliche Kirche hindeuten. Diese Funde zeigen, dass der Ort über mehrere Religionen und Kulturen hinweg ein Zentrum der Verehrung war.
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