Santa Maria in Bressanoro, Renaissancekirche in Castelleone, Italien.
Santa Maria in Bressanoro ist eine Kirche in Castelleone mit einer charakteristischen Struktur bestehend aus einer achteckigen Zentralkuppel und vier kleineren Kuppeln, die ein griechisches Kreuzlayout bilden. Die Terrakotta-Dekorationen bedecken die gesamte Struktur und geben dem Gebäude ein kohärentes künstlerisches Erscheinungsbild.
Der Bau begann zwischen 1460 und 1465 unter der Schirmherrschaft von Bianca Maria Visconti und etablierte ein neues religiöses Zentrum im ehemaligen Herzogtum Mailand. Die Stiftung durch einen portugiesischen Adeligen nach seiner Bekehrung zum Katholizismus prägte die frühe Geschichte dieses Ortes.
Die Innenräume zeigen umfangreiche Fresken aus dem 15. Jahrhundert, die Szenen aus dem Leben Christi darstellen und an der Triumphalpforte in einer Kreuzigungsdarstellung gipfeln. Diese Wandmalereien prägen das Erscheinungsbild des Inneren und erzählen biblische Geschichten für die Besucher.
Die Kirche befindet sich an der Via Santa Maria in Castelleone und ist über die Paullese-Route von Mailand in Richtung der Provinz Cremona erreichbar. Besucher sollten die örtlichen Zugangsbedingungen überprüfen und planen, wie sie das Gebäude am besten erreichen.
Der portugiesische Adlige Amadeo Menez de Silva gründete dieses Heiligtum nach seiner Bekehrung zum Katholizismus und etablierte es als Zentrum für die Amadeiten-Ordnung. Diese ungewöhnliche Gründungsgeschichte verleiht dem Ort eine besondere Bedeutung jenseits seiner architektonischen Merkmale.
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