Val Fondillo, Tal und alter Buchenwald in Opi, Italien
Das Val Fondillo ist ein Tal mit einem alten Buchenwald im Nationalpark Abruzzen, Latium und Molise, in der Nähe des Dorfes Opi in den Abruzzen. Das Tal wird vom Fluss Fondillo durchzogen, der von zahlreichen natürlichen Quellen gespeist wird, und ist von den Hängen des Monte Amaro und des Monte Dubbio eingerahmt.
Das Tal war jahrhundertelang eine wichtige Durchgangsroute für Hirten, die ihre Herden zwischen den Bergregionen trieben, und für Pilger auf dem Weg zu fernen Heiligtümern. Im 20. Jahrhundert wurde das Gebiet in den Nationalpark integriert, was die Waldnutzung grundlegend veränderte und dem Buchenwald ermöglichte, in seinen heutigen Zustand zurückzukehren.
Das Val Fondillo liegt im Herzen des Nationalparks Abruzzen, Latium und Molise und ist Teil des UNESCO-Welterbes der alten Buchenwälder Europas. Wer durch das Tal geht, kann beobachten, wie der Wald dicht und unberührt wirkt, fast so, als wäre er seit Jahrhunderten sich selbst überlassen worden.
Am Eingang des Tals gibt es einen Parkplatz sowie ein Empfangszentrum, das Informationen zu den Wanderwegen bereitstellt. Das Gelände ist bewaldet und uneben, daher sind feste Wanderschuhe empfehlenswert, besonders wenn man tiefer in das Tal vordringen möchte.
Im Inneren des Tals befindet sich die Grotta delle Fate, eine Höhle, zu der natürliche Treppenstufen aus alten Buchenwurzeln hinabführen. Im Inneren fließt Wasser aus den Quellen, die dem Fluss Fondillo seinen Namen gaben, direkt über den Felsboden.
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