Hermitage of San Cassiano, Religiöse Einsiedelei in Lumignano di Longare, Italien
Die Hermitage von San Cassiano ist ein religiöser Komplex in den Berici-Hügeln mit einer Hauptkirche und einer separaten Kapelle der Heiligen Gruft. Das Heiligtum liegt inmitten von Kalksteinfelsen, die das gesamte Bauwerk umrahmen.
Der erste sichere Nachweis des Heiligtums stammt aus dem Jahr 1164, als der Bischof von Padua es als Lehen an einen lokalen Grafen verga. Der Ort besaß bereits in den frühen Jahrhunderten religiöse Bedeutung für die Gemeinde.
Der Ort trägt den Namen des heiligen Cassian und zeigt sich als spiritueller Rückzugsort, der über Jahrhunderte hinweg Gläubige anzog. Die Umgebung mit ihren Kalksteinfelsen prägte das religiöse Leben und machte diesen Ort zu einem besonderen Heiligtum.
Der Zugang ist nicht immer offen, daher empfiehlt sich ein Anruf vor dem Besuch zur Verfügbarkeit. Gutes Schuhwerk ist wichtig, da der Weg zu dem zwischen Felsen eingebetteten Heiligtum teilweise steil und uneben ist.
Das Heiligtum wurde von Archäologen mit dreizehn in Stein gehauenen Gräbern aus der Zeit zwischen dem 5. und 9. Jahrhundert entdeckt. Diese Grabstätten zeigen die lange Geschichte des Ortes als Begräbnisstätte gläubiger Menschen.
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