Santa Maria del Tiglio, Romanische Kirche in Gravedona ed Uniti, Italien
Santa Maria del Tiglio ist eine mittelalterliche Kirche in Gravedona ed Uniti, die direkt am Ufer des Comer Sees steht und durch ihre charakteristische Fassade aus horizontalen Bändern weißen und grauen Steins auffällt. Der Glockenturm hat eine ungewöhnliche Form, die sich von einer quadratischen Basis zu einer achteckigen Spitze verjüngt und mit mehrteiligen Fensteröffnungen versehen ist.
Die Kirche stammt aus dem 12. Jahrhundert und wurde an der Stelle einer älteren Kapelle errichtet, die mit Königin Teodolinda verbunden war. Diese Verbindung zur frühmittelalterlichen Herrscherin macht den Ort zu einem Zeugnis der Zeit, als die Region unter langobardischer Herrschaft stand.
Das Innere bewahrt ein römisches Opferaltar und Wandmalereien aus mehreren Jahrhunderten auf, die von verschiedenen Künstlergenerationen stammten. Diese religiösen Kunstwerke erzählen von den spirituellen Überzeugungen der Gemeinde über die Zeit hinweg.
Der Ort ist direkt am Seeufer gelegen und bietet Besuchern mit eingeschränkter Mobilität rollstuhlgerechte Zugänge und Rampen. Parkmöglichkeiten sind in unmittelbarer Nähe vorhanden, was das Besuchen der Kirche einfach macht.
Die Fassade zeigt ein auffälliges Muster aus Musso-Marmor und grauem Stein, das als geometrisches Schachbrettmuster angeordnet ist und dem Gebäude ein unverwechselbares Aussehen verleiht. Dieses Designelement war für Kirchen dieser Zeit ungewöhnlich und machte das Bauwerk sofort erkennbar.
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