Okinoerabu-jima, Subtropische Insel in der Präfektur Kagoshima, Japan
Okinoerabujima ist eine Insel im Oshima-Distrikt der Präfektur Kagoshima, etwa 94 Quadratkilometer groß und von Korallenriffen umgeben. Unter der Oberfläche ziehen sich verzweigte Kalksteinhöhlen durch weite Teile des Geländes, während weiße Sandstrände an vielen Küstenabschnitten das Ufer säumen.
Die Insel gehörte ab 1266 zum Königreich Hokuzan, bevor sie 1422 in das Ryukyu-Königreich eingegliedert wurde. Samurai der Satsuma-Domäne eroberten das Gebiet 1609 und brachten es unter ihre Kontrolle.
Der Aji-Adel errichtete zahlreiche Gusuku-Festungen auf der Insel und etablierte eine hierarchische Sozialstruktur, die die lokale Verwaltung beeinflusste.
Flüge vom Flughafen Kagoshima erreichen den Flughafen Okinoerabu, während Fähren regelmäßig von Amami Oshima und Okinawa ablegen. Besucher können Fahrräder oder Mietwagen nutzen, um die Küstenstraßen und Dörfer zu erkunden.
Die Gewässer rund um die Insel sind außergewöhnlich klar, sodass Sonnenlicht bis in etwa 30 Meter Tiefe vordringt. Dieses Licht nährt ausgedehnte Korallenkolonien, die sich über weite Flächen des Meeresbodens verteilen.
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