Fukuroda Falls, Mehrstufiger Wasserfall in Daigo, Japan.
Die Fukuroda-Fälle sind ein Wasserfall am Taki-Fluss in Daigo, Präfektur Ibaraki, der 120 Meter in vier Stufen über eine Breite von 73 Metern fällt. Das Wasser stürzt über eine dunkle Klippe aus hartem vulkanischem Auswurfmaterial und teilt sich in dünne parallele Ströme, die sich in schäumendem Wasser über nassem schwarzem Fels sammeln.
Die Felswand hinter den Fällen besteht aus vulkanischen Auswürflingen, darunter die harte vulkanische Brekzie des Nantai-san, die sich vor etwa 15 Millionen Jahren am Meeresboden verfestigten und der Erosion über Jahrmillionen widerstanden. In der Edo-Zeit gehörte das Gebiet zum Lehen Mito; Tokugawa Mitsukuni, bekannt als Mito Kōmon, soll die Fälle besucht haben.
Die Fälle tragen auch den Namen Yodo-no-taki, „Wasserfall der vier Male“: Eine Erklärung führt ihn auf die vier Stufen zurück, in denen der Taki-Fluss über den Fels stürzt. Einer anderen Überlieferung zufolge soll der Mönch Saigyo, der hierher kam, gesagt haben, man müsse die Fälle in jeder der vier Jahreszeiten einmal sehen, um ihr wahres Wesen zu erfassen.
Ein Tunnel von 276 Metern führt zu zwei Aussichtsplattformen, die durch einen Aufzug miteinander verbunden sind. Der untere Standpunkt liegt näher am Fuß der Fälle, während der obere einen Überblick über alle vier Stufen bietet.
Der Wasserfall heißt auch Yodo-no-taki, „Wasserfall der vier Male“, entweder weil der Taki in vier Stufen fällt oder, nach anderer Überlieferung, weil der Mönch Saigyo gesagt haben soll, man müsse einmal je Jahreszeit kommen, um sein wahres Wesen zu erfassen. Das vollständige Gefrieren, früher fast jährlich, wurde zuletzt 2012 beobachtet; in den letzten Wintern fließt das Wasser neben dem Eis.
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