Tenryū, Wichtiges Flusssystem in der Präfektur Nagano, Japan
Der Tenryū ist ein Fluss in Japan, der über 213 Kilometer (132 Meilen) vom Suwa-See durch drei Präfekturen bis zum Philippinischen Meer fließt. Mehrere Staudämme entlang seines Verlaufs bilden Stauseen und Schluchten, die von dichten Wäldern und steilen Felswänden umgeben sind.
Zwei große Überschwemmungen während der Nara-Zeit im 8. Jahrhundert führten dazu, dass die Bevölkerung den Fluss als gewalttätig bezeichnete. Seit den 1930er-Jahren wurde der Lauf durch den Bau von Wasserkraftwerken grundlegend verändert.
Der Name stammt vom chinesischen Wort für Himmelsdrache, das die Kraft des Wassers widerspiegelt. Fischer und Bootsführer nutzen heute noch traditionelle Methoden, die aus der Edo-Zeit stammen, um Besuchern die Flusslandschaft zu zeigen.
Die oberen Abschnitte sind am besten im Frühling und Herbst zu besuchen, wenn das Wetter mild ist und die Wälder sich verfärben. Bootstouren durch die Schlucht finden das ganze Jahr über statt, im Winter werden beheizte Kotatsu-Böden angeboten.
Die Schlucht zeigt im Winter beheizte Kotatsu-Böden in den Ausflugsbooten, sodass man warm bleibt, während man durch die engen Passagen zwischen den Klippen fährt. Die Kombination aus kalter Luft und warmem Fußboden schafft ein besonderes Erlebnis.
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