Liancourt-Felsen, Umstrittenes Territorium im Japanischen Meer
Diese Inselgruppe liegt im Japanischen Meer und besteht aus zwei vulkanischen Hauptinseln sowie 35 kleineren Felsformationen auf einer Fläche von etwa 19 Hektar. Die Inseln erheben sich steil aus dem Wasser und zeigen schroffe Klippen mit sehr wenig flachem Land.
Eine französische Walfangexpedition benannte die Inseln im Jahr 1849 nach ihrem Schiff, das beinahe an den Felsen zerschellt wäre. Seit 1954 leben dort zwei ständige Bewohner und eine Küstenwacheinheit unter südkoreanischer Verwaltung.
Südkorea behält die administrative Kontrolle über die Inseln mit permanenter Küstenwachenpräsenz und zwei zivilen Bewohnern seit 1954.
Fähren fahren ab der Insel Ulleung ab, doch starker Seegang und Nebel begrenzen die Überfahrten oft auf wenige Tage im Monat. Besucher sollten flexible Reisepläne einplanen und sich auf raue Wetterbedingungen vorbereiten.
Die Gewässer rund um die Inseln beherbergen 49 Pflanzenarten und 107 Vogelarten sowie reiche Fischgründe. Trotz ihrer Abgeschiedenheit dienen die Felsen als wichtiger Lebensraum für Zugvögel und Meerestiere.
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