Iwa Shrine, Shinto-Schrein in Ichinomiya-chō Sugyōme, Shisō, Präfektur Hyōgo, Japan
Der Iwa-Schrein liegt am Ende eines kurzen Kieswegs im Viertel Ichinomiya von Shisō (Präfektur Hyōgo) und ist nach Norden in seinen Baumbestand gerichtet. Das dunkle Walmdach mit breitem Frontgiebel ruht auf dunklen Holzpflosten, unten verläuft ein Gitter aus hellem Naturholz. Ein Strohseil mit Zickzack-Papierstreifen hängt zwischen zwei hohen Steinpfeilern, rechts des Wegs steht ein weißes Schild mit senkrechten schwarzen Schriftzeichen. Auf einem Steinsockel vor dem Eingang sitzt eine kleine geschnitzte Tierfigur.
Der Überlieferung nach wurde er im 14. Jahr von Kaiser Seimu oder im 25. Jahr von Kaiser Kinmei gegründet. Im Engishiki als Iwa ni imasu Ōnamochi Mitama no kami yashiro verzeichnet, erhielt er 991 den obersten ersten Rang und war ichinomiya der Provinz Harima. Nach wiederholten Bränden mit Unterstützung des kaiserlichen Hofes, des Akamatsu-Klans und lokaler Fürsten wiederaufgebaut, wurde er 1871 als Kokuhei Chūsha eingestuft.
Das Harima fudoki erklärt den Namen des Schreins mit heiligem Sake (miwa) oder mit Ōkuninushis Ausruf „owa“ nach der Vollendung des Landes. Der Ortsname Ichinomiya stammt von seinem Rang als erster Schrein der Provinz Harima. Am 26. August werden beim Fūchin-sai, auch Abura-mantō-sai, kleine Ölschalen auf dem Gelände entzündet, um vor dem 210. Tag um Windstille zu bitten.
Der Schrein liegt an der Nationalstraße 29, Adresse Sukuname 407, Ichinomiya-chō, Shisō. Vom Bahnhof Himeji fährt ein Shinki-Bus nach Yamazaki, dort steigt man in einen West-Shinki-Bus nach Miyagi, Hara, Yokoyama oder Kurakubo um und steigt an der Haltestelle „Ichinomiya Iwa Jinja“ aus. Der kurze Kiesweg wird von Steinpfeilern flankiert; rechts davon steht das weiße Schild mit senkrechten Schriftzeichen.
Hinter dem Honden steht der Tsuru-ishi, der Stein, auf dem der Überlieferung nach bei der Gründung des Schreins zwei weiße Kraniche schlafend nach Norden blickten; deshalb wurde die Halle nach Norden ausgerichtet, wie noch heute. Der Hitotsuyama Kofun, ein am 1. April 1971 als Präfekturdenkmal von Hyōgo ausgewiesener Grabhügel, liegt 400 Meter südöstlich.
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