Kernkraftwerk Fukushima Daiichi, Kernkraftwerk in Okuma und Futaba, Japan
Fukushima Daiichi ist eine stillgelegte Atomanlage mit sechs Siedewasserreaktoren in der Präfektur Fukushima an der Pazifikküste. Die Industriefläche erstreckt sich über ein Gelände zwischen den Gemeinden Okuma und Futaba.
Im März 2011 löste ein schweres Erdbeben eine etwa 15 Meter hohe Flutwelle aus, die das Kühlsystem beschädigte und mehrere Reaktorkerne zum Schmelzen brachte. Die Folgen dieser Katastrophe führten zur vollständigen Stilllegung der Anlage.
Das Museum zum Gedenken an das Große Ostjapanische Erdbeben und die Nuklearkatastrophe dokumentiert die Ereignisse von 2011 durch Ausstellungen und Bildungsprogramme.
Das Gelände ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich und die umliegenden Gebiete unterliegen weiterhin Zugangsbeschränkungen wegen der Strahlenwerte. Dekontaminierungsarbeiten dauern an und werden voraussichtlich noch mehrere Jahrzehnte fortgesetzt.
Speziell entwickelte Roboter werden eingesetzt, um in stark verstrahlten Bereichen zu arbeiten, wo Menschen nicht eintreten können. Diese Maschinen sammeln Proben und führen Inspektionen in den beschädigten Reaktorgebäuden durch.
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