Asakusa-Schrein, Shinto-Schrein in Asakusa, Japan.
Asakusa-jinja ist ein Shintō-Schrein neben dem buddhistischen Tempel Sensō-ji im Stadtteil Asakusa. Die Gebäude folgen der Ishi-no-ma-zukuri-Bauweise mit verbundenen Hallen unter gemeinsamen Dächern aus dunklem Holz.
Der Schrein entstand 1649 unter Shogun Tokugawa Iemitsu als Ort der Verehrung für die drei Gründer von Sensō-ji. Die Holzbauten überlebten die Bombenangriffe des Zweiten Weltkriegs und erhielten 1951 den Status eines wichtigen Kulturguts.
Der Name ehrt drei Fischer, die eine goldene Statue im Sumida-Fluss fanden und damit die Entstehung von Sensō-ji auslösten. Heute besuchen Gläubige den Schrein für Segen und Glück, während rote Holzbauten und geschnitzte Details an traditionelle Verehrungsstätten erinnern.
Man erreicht den Schrein durch ein steinernes Torii-Tor in der Nähe des Haupttempels Sensō-ji an der Adresse 2-26-1 Asakusa im Bezirk Taitō. Die Anlage lässt sich zu Fuß erkunden und liegt unweit der belebten Nakamise-Einkaufsstraße.
Dieser Schrein und ein weiteres Gebäude in der Umgebung blieben als einzige nach den Luftangriffen von 1945 erhalten. Besucher sehen noch heute die originalen Holzbalken und Schnitzereien aus dem 17. Jahrhundert.
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