Warabi, Stadt in der Präfektur Saitama, Japan
Warabi ist eine Stadt in der Präfektur Saitama im Südosten der Region, etwa 15 Kilometer nördlich des Zentrums von Tokyo. Die Bebauung erstreckt sich geschlossen und bildet zusammen mit den angrenzenden Gemeinden eine durchgehende urbane Landschaft aus Wohnblöcken und niedrigen Geschäftshäusern.
Die Siedlung entstand während der Muromachi-Zeit als Poststation Warabi-shuku an der Fernstraße Nakasendo, die Kyoto und Edo miteinander verband. Die Gemeinde erhielt 1959 den Status einer eigenständigen Stadt innerhalb der Präfektur Saitama.
Das Stadtmuseum für Geschichte und Folklore von Warabi zeigt Artefakte aus der Vergangenheit der Stadt als Poststation und stellt traditionelle Webprodukte aus.
Die Keihin-Tohoku-Bahnlinie verbindet die Stadt direkt mit dem Zentrum von Tokyo und macht sie zu einem beliebten Wohnort für Pendler. Die dichte Bebauung bedeutet, dass viele Geschäfte und Einrichtungen fußläufig erreichbar sind.
Mit einer Gesamtfläche von etwa 5 Quadratkilometern ist die Stadt die kleinste Gemeinde Japans nach Landfläche. Trotz dieser geringen Ausdehnung leben hier dauerhaft mehr als 75.000 Einwohner.
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