Atami, Küstenkurort in Shizuoka, Japan
Atami ist eine Küstenstadt in der Präfektur Shizuoka, die sich entlang der Bucht von Sagami über vulkanische Hänge erstreckt. Die Straßen winden sich durch bewaldete Hügel und führen zu Aussichtspunkten, von denen aus man das Meer und die benachbarten Inseln sieht.
Die heißen Quellen zogen bereits im 8. Jahrhundert Reisende an, als japanische Adlige hierher kamen, um zu baden. Die moderne Stadt wurde 1937 offiziell gegründet, nachdem Eisenbahnverbindungen den Ort für einen breiteren Besucherstrom geöffnet hatten.
Die umliegenden Hügel tragen alte Shinto-Schreine und buddhistische Tempel, deren Treppen durch dichte Wälder führen. Bewohner nutzen die öffentlichen Badehäuser seit Generationen, und Besucher können in vielen Unterkünften die gleichen heißen Quellen erleben, die einst den Kaisern vorbehalten waren.
Shinkansen-Züge erreichen die Stadt mehrmals stündlich von Tokio aus und brauchen etwa 50 Minuten. Steile Straßen führen zu den meisten Sehenswürdigkeiten, daher empfiehlt sich bequemes Schuhwerk für Spaziergänge durch die Viertel am Hang.
Feuerwerksdarbietungen finden das ganze Jahr über statt und werden von Booten aus in der Bucht gestartet, während die Küste beleuchtet wird. Die Tradition reicht mehrere Jahrzehnte zurück und zieht Einheimische ebenso wie Besucher zu regelmäßigen Abendvorstellungen an.
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