Tsushima Current, Meeresströmung zwischen Honshu und Kyushu, Japan.
Der Tsushima-Strom fließt von der chinesischen Ostküste nach Norden und vereinigt sich später mit dem Kuroshio-Strom im nördlichen Pazifik. Er verläuft zwischen den japanischen Inseln Honshu und Kyushu und beeinflusst die Wassertemperaturen in der Japanischen See.
Historische Handelsrouten zwischen Japan und dem asiatischen Festland nutzten diesen Strom zur schnelleren Schifffahrt. Seefahrer beobachteten und dokumentierten die Strömung bereits vor Jahrhunderten als wichtigen Navigationsfaktor.
Die Strömung prägt seit Generationen die Fischereiwirtschaft an den Küsten. Lokale Fischer richten ihre Fangzeiten und Methoden nach den saisonalen Veränderungen der Wasserbedingungen aus.
Schiffe müssen bei der Route-Planung zwischen japanischen Häfen die Strömung berücksichtigen, besonders in den Sommermonaten wenn sie am stärksten ist. Mit diesem Wissen können Kapitäne Treibstoff sparen und Reisezeiten optimieren.
Wo warme Tsushima-Gewässer auf arktische Strömungen treffen, entstehen besondere Bedingungen für spezialisierte Meeresarten. Diese Vermischung unterschiedlicher Wassertemperaturen schafft ein reiches Ökosystem, das für die Region charakteristisch ist.
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