Sakaiminato, Verwaltungsbezirk mit Hafen in der Präfektur Tottori, Japan
Sakaiminato ist eine Hafenstadt am nördlichen Ende der Halbinsel Yumigahama in der Präfektur Tottori, umgeben von Meer, See und Kanal. Das Verwaltungsgebiet erstreckt sich entlang einer schmalen Landzunge, die den Nakaumi-See vom offenen Wasser des Japanischen Meeres trennt.
Der Hafen entstand 1896 als Handelsposten und entwickelte sich zu einem wichtigen Umschlagplatz für Waren zwischen Japan und der koreanischen Halbinsel. Die Verteidigungsanlagen aus der Zeit des Tottori-Fürstentums zeugen heute von der militärischen Bedeutung der Küstenlage.
Die Stadt ist die Heimat von Shigeru Mizuki, dessen Geistergeschichten das Stadtbild prägen, und entlang der Hauptstraße stehen über hundert bronzene Figuren seiner Yokai-Wesen. Besucher treffen hier auf Läden und Cafés, die Motive aus seinen Werken aufgreifen und in Schaufenstern, Schildern und Fassaden zeigen.
Der Flughafen Miho-Yonago liegt nur wenige Kilometer vom Zentrum entfernt und bietet Verbindungen zu japanischen Großstädten. Die Bahnlinie JR West führt durch das Stadtgebiet und verbindet den Hafen mit Yonago und dem regionalen Schienennetz.
Die alten Batteriestellungen am Ufer stammen aus der Edo-Zeit und gehören zu den wenigen erhaltenen Küstenbefestigungen dieser Bauart in Japan. Sie liegen heute als nationales Denkmal inmitten des Stadtgebiets und sind frei zugänglich.
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