Nasushiobara, Thermale Bergstadt in der Präfektur Tochigi, Japan
Nasushiobara ist eine Stadt in der nördlichen Präfektur Tochigi, die sich in bergigem Gelände nahe der Grenze zu Fukushima ausbreitet. Die Landschaft steigt von Tälern mit Reisfeldern zu bewaldeten Hängen an, wo kleinere Ortsteile zwischen den Hügeln verstreut liegen.
Die Gegend blieb bis zur Edo-Zeit weitgehend unbewohnt, als Bewässerungsprojekte begannen, das trockene Land nutzbar zu machen. Während der Meiji-Ära kamen Landwirte aus anderen Regionen und verwandelten die Felder in Weideland für Milchvieh.
Der Name leitet sich von den heißen Quellen der Region ab, die seit Jahrhunderten Reisende anziehen und heute noch in vielen traditionellen Badehäusern erlebbar sind. Lokale Milchprodukte erscheinen auf Märkten und in kleinen Geschäften, wo Besucher die ländliche Seite der japanischen Lebensmittelherstellung kennenlernen können.
Der Bahnhof liegt an der Tohoku-Shinkansen-Linie und bietet direkte Verbindungen nach Tokio und weiter nach Norden. Nationalstraßen führen durch die Stadt und ermöglichen Fahrten zu den Badeorten in den Bergen oder ins Umland.
Viele Besucher merken nicht, dass die heißen Quellen aus vulkanischer Aktivität unter den Bergen stammen und das Wasser mit natürlichen Mineralien anreichern. Im Winter verwandeln sich einige Straßen in schmale Korridore zwischen hohen Schneewänden, die Bewohner regelmäßig räumen müssen.
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