Sakata, Hafenstadt in der Präfektur Yamagata, Japan
Sakata liegt an der Mündung des Mogami in das Japanische Meer und zeigt zahlreiche Lagerhäuser und Wohnhäuser aus der Handelszeit. Die Uferzone bewahrt Holzbauten, die einst Reis und Waren für den Seeverkehr aufnahmen.
Die Stadt entwickelte sich während der Edo-Zeit zu einem wichtigen Hafen für Reistransporte zwischen dem Norden und den großen Zentren im Süden. Händler bauten hier Warenlager und Wohnhäuser, die noch heute das Stadtbild prägen.
Das Homma-Museum zeigt japanische Kunstsammlungen in einem Gebäude mit Blick auf Gärten und den Berg Chōkai. Die Räume bewahren Werke lokaler Meister und Objekte aus der Zeit, als Händlerfamilien hier lebten und arbeiteten.
Der Flughafen Shōnai bietet Direktverbindungen nach Tokio, während Zugverbindungen die Stadt mit anderen Regionen Japans verbinden. Besucher können die Lagerhäuser und alten Viertel zu Fuß oder per Fahrrad erkunden.
Der Komplex der Sankyō-Reisspeicher umfasst zwölf Holzgebäude aus dem Jahr 1893, die Getreide durch traditionelle Bauweise auf konstanter Temperatur halten. Die dicken Wände und das durchdachte Belüftungssystem funktionieren bis heute ohne moderne Technik.
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