Habikino, Stadt der Grabhügel und Weinberge in der Präfektur Osaka, Japan
Habikino liegt auf der Kawachi-Ebene zwischen den Bergen Ikoma, Kongo und Katsuragi, etwa dreißig Kilometer südöstlich des Stadtzentrums von Osaka. Die Stadt besteht aus mehreren Stadtteilen mit Wohnvierteln, Weinbergen an den Hängen und ausgedehnten Grünflächen, die von kleinen Flüssen durchzogen werden.
Die Stadt entstand im Jahr 1959 durch den Zusammenschluss mehrerer Gemeinden, darunter Furuichi und umliegende Dörfer, die zuvor unter dem Namen Minami-Osaka vereint waren. Das Gebiet war bereits in der Kofun-Zeit zwischen dem dritten und siebten Jahrhundert bewohnt und beherbergt heute hunderte alter Grabhügel aus dieser Epoche.
Die Mozu-Furuichi Kofun Gruppe enthält zahlreiche alte Grabhügel, darunter den größten Tumulus Japans, den Ojin-tenno-ryo Kofun, als Weltkulturerbe eingetragen.
Die Stadt lässt sich am besten mit Nahverkehrszügen oder dem Fahrrad erkunden, da die Sehenswürdigkeiten über mehrere Kilometer verteilt sind. Für den Besuch der Weingüter und Grabhügel sollte man mehrere Stunden einplanen, wobei bequeme Schuhe für die teils hügeligen Wege empfehlenswert sind.
Die Weingüter der Stadt produzieren den Großteil des Weins aus der Präfektur Osaka und bieten im Herbst die Möglichkeit zur Traubenlese. Einige der Grabhügel sind frei zugänglich und mit Wegen ausgestattet, während andere aus Schutzgründen nur von außen betrachtet werden können.
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