Uruma, Küstengemeinde in der Präfektur Okinawa, Japan
Uruma ist eine Küstenstadt im zentralen Osten der Hauptinsel Okinawas und umfasst die Halbinsel Katsuren sowie acht kleinere Inseln der Yokatsu-Gruppe. Das Gebiet erstreckt sich über Buchten, Strände und landwirtschaftliche Flächen, die sich in Richtung offenes Meer öffnen.
Die Region war im Mittelalter Teil des Ryukyu-Königreichs und beherbergte Festungen wie Katsuren, die Handelswege und Küstengebiete überwachten. Nach der Annexion durch Japan im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Zone zu einem landwirtschaftlichen und maritimen Zentrum.
Die Verbindungsstraße Kaichu Doro führt über das offene Meer zu bewohnten Inseln und zeigt den Alltag von Familien, die seit Generationen vom Fischen leben. Fischer kehren mit frischem Fang zurück, während Besucher an den Kais zusehen können.
Die Stadt lässt sich am besten mit einem Mietwagen erkunden, den man am Flughafen Naha abholen kann und von dort in weniger als einer Stunde ankommt. Öffentliche Busse fahren ebenfalls, benötigen jedoch deutlich mehr Zeit für die Strecke.
Auf der kleinen Insel Tsuken wachsen Karotten mit besonderem Geschmack, die im ganzen Land bekannt sind und deren Anbau auf den mineralreichen Boden zurückgeht. Die Insel erreicht man mit einer kurzen Fährfahrt vom Festland aus.
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