Iruma, Industriestadt in der Präfektur Saitama, Japan
Iruma ist eine mittelgroße Stadt im Süden der Präfektur Saitama, die sich entlang des Ufers des gleichnamigen Flusses nahe der Musashino-Hochebene erstreckt. Das Stadtgebiet umfasst Wohnviertel, Gewerbegebiete und Restflächen landwirtschaftlicher Nutzung, die sich zwischen niedrigen Hügeln und flachem Gelände abwechseln.
Die Gegend gehörte in der Antike zur Provinz Musashi und wurde während der Nara-Zeit für die Herstellung von Sue-Keramik bekannt. Der Ort erhielt seinen Status als eigenständige Stadt im November 1966 nach der Zusammenlegung mehrerer umliegender Gemeinden.
Die Stadt trägt ihren Namen nach dem gleichnamigen Fluss und bewahrt ein lokales Handwerk rund um grünen Sayama-Tee, der in kleinen Feldern am Stadtrand angebaut wird. Besucher können Teestuben und Geschäfte im Zentrum entdecken, wo Händler die frischen Blätter nach alter Tradition verarbeiten.
Die Stadt ist über zwei Bahnlinien mit Tokio verbunden, die JR Hachikō Line und die Seibu Ikebukuro Line, die beide mehrere Stationen im Stadtgebiet bedienen. Die Autobahn Ken-Ō umgeht das Zentrum und erleichtert die Anreise mit dem Auto aus verschiedenen Richtungen.
Im November öffnet die Iruma Air Base ihre Tore für die Öffentlichkeit und zeigt Flugzeuge der japanischen Luftverteidigung auf dem Gelände, das einst von amerikanischen Streitkräften genutzt wurde. Besucher können an diesem Tag das Rollfeld betreten und die Maschinen aus nächster Nähe betrachten.
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