Ana Hachimangū, Hachiman-Schrein in Nishi-Waseda, Japan
Ana Hachimangū ist ein Shintō-Schrein nahe der Waseda-Universität in Nishi-Waseda, gewidmet dem Kriegsgott Hachiman. Das Gelände umfasst ein zinnoberrotes Eingangstor, mehrere Gebetshallen und eine kleine bewaldete Anhöhe mit Steinstufen.
Minamoto no Yoshie gründete die Kultstätte 1062 nach einem Feldzug in der Tōhoku-Region. Die Luftangriffe von 1945 zerstörten die Anlage vollständig, woraufhin sie 1961 wieder aufgebaut wurde.
Jedes Jahr im Oktober richtet das Heiligtum das Yabusame-Ritual im Toyama-Park aus, bei dem Bogenschützen in historischer Kleidung vom Pferd aus auf Ziele schießen. Die Veranstaltung zeigt eine alte Kriegskunst, die einst von Samurai geübt wurde und heute nur noch an wenigen Orten aufgeführt wird.
Der Zugang erfolgt über Waseda Station an der Tozai-Linie der Tokyo Metro, von wo aus man den Hügel zu Fuß in wenigen Minuten erreicht. Die Anlage lässt sich am besten tagsüber besichtigen, wenn Tageslicht die Wege und Treppen ausleuchtet.
Arbeiter stießen 1641 beim Graben auf eine Höhle, in der eine vergoldete Bronzestatue Buddhas lag. Dieser Fund veranlasste die Umbenennung der Kultstätte unter Einfügung des Wortes ana, das auf Japanisch Loch oder Höhle bedeutet.
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