Kamisu, Industriestadt in der Präfektur Ibaraki, Japan
Kamisu ist eine Industriestadt im Südosten der Präfektur Ibaraki in Japan und liegt an einer dreieckigen Landzunge zwischen dem Pazifik und der Grenze zur Präfektur Chiba. Der Fluss Tone durchzieht die Stadt und mündet ins Meer, während große Industrieanlagen das Ufer säumen.
Die Stadt entstand 1955 aus dem Zusammenschluss der Dörfer Ikisu und Karuno, wurde 1970 zur Stadt und erhielt 2005 den Status einer Stadt nach der Fusion mit Hasaki. Die Industriezone entwickelte sich ab den 1960er Jahren entlang der Küste.
Der Name setzt sich aus Teilen der früheren Dörfer Kamikizu und Ikisu zusammen, die heute zu einer Stadt verschmolzen sind. Das Hafengebiet zeigt die Verbindung zwischen Schwerindustrie und Fischerei, wo täglich frischer Fang angelandet wird.
Besucher erreichen die Stadt über Straßen aus Richtung Kashima oder Choshi, da keine Personenzugverbindungen bestehen. Der Küstenabschnitt bietet Zugänge zu Stränden und Aussichtspunkten auf das Meer und die Industrieanlagen.
Das sanriku Ikisu Jinja ist eine der wenigen Shinto-Schreine in Japan, die drei voneinander getrennte Hauptgebäude aufweisen. Die Stadt hat trotz Meeresnähe keine eigenen Personenzugverbindungen und nutzt ausschließlich Güterzugstrecken für den industriellen Transport.
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