Iida, Handelszentrum im südlichen Nagano, Japan
Iida ist ein gewerbliches Zentrum im südlichen Teil der Präfektur Nagano und erstreckt sich über ein Talgebiet mit Obstplantagen und Industriegebieten. Die Siedlung liegt umgeben von bewaldeten Hügeln und verteilt Wohnviertel, Parks und Geschäftsstraßen über die Ebene entlang eines Flusses.
Die Ansiedlung entwickelte sich während der Edo-Zeit aus einer Burgstadt und erhielt 1937 offiziell den Status einer Stadt. Ein großflächiger Brand im Jahr 1947 zerstörte weite Teile der Bebauung und führte zum Wiederaufbau mit breiteren Straßen und neuen Strukturen.
Das jährliche Puppentheaterfestival lockt Gruppen aus dem ganzen Land an und setzt eine seit 1979 gepflegte Aufführungstradition fort. Die mehrwöchige Veranstaltung verwandelt öffentliche Plätze und kleine Bühnen in Schauplätze mit wechselnden Aufführungen und Workshops für Jung und Alt.
Die Anbindung an größere Städte erfolgt über die Chuo-Autobahn und die JR-Tokai-Iida-Linie, wobei Regionalzüge mehrmals täglich verkehren. Busse verbinden die verschiedenen Stadtteile miteinander und bringen Fahrgäste zu Einkaufszentren sowie Verwaltungsgebäuden im Zentrum.
Örtliche Handwerker pflegen die Tradition von Mizuhiki und fertigen dekorative Knoten aus gedrehten Papierschnüren für zeremonielle Geschenkverpackungen. Die feinen Schnüre werden in vielen Farben angeboten und zu geometrischen Mustern oder stilisierten Figuren geformt, die Glück und Respekt ausdrücken.
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