Japanischer Archipel, Inselkette in Ostasien, Japan.
Der japanische Archipel ist eine Inselgruppe in Ostasien, die sich über 3000 Kilometer von Nordost nach Südwest erstreckt und aus mehr als 6800 Inseln besteht. Die vier größten Landmassen sind Honshu, Hokkaido, Kyushu und Shikoku, die durch Brücken, Tunnel und Fährverbindungen miteinander verbunden sind.
Die Abgeschiedenheit dieser Inseln förderte über Jahrhunderte die Entwicklung einer eigenen Zivilisation, während gleichzeitig Wissen aus China und Korea aufgenommen wurde. Im 16. Jahrhundert begann der Kontakt mit europäischen Händlern, der später zu einer langen Phase der Abschottung führte, bis Mitte des 19. Jahrhunderts die Öffnung erfolgte.
In vielen Teilen dieser Inselwelt nennen Bewohner den Ort nach der Himmelsrichtung oder nach alter poetischer Sprache, die mit Wasser und Wind verbunden ist. Die Küstenorte leben weiterhin vom Fischfang und zeigen ihre Fangmethoden in kleinen Häfen, wo man Boote reparieren und Netze trocknen sieht.
Das Streckennetz zwischen den Hauptinseln umfasst Hochgeschwindigkeitszüge sowie Fährverbindungen, die auch kleinere bewohnte Inseln erreichen. Reisende sollten auf Wetterbedingungen achten, da Taifune im Spätsommer und Frühherbst Verbindungen unterbrechen können.
Mehr als 100 Vulkane in dieser Inselkette sind weiterhin aktiv und prägen Landschaft sowie Thermalquellen, die in vielen Regionen zum Baden genutzt werden. Die Lage auf dem Pazifischen Feuerring führt zu häufigen Erdbeben, sodass Gebäude und Infrastruktur speziell darauf ausgelegt sind.
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