Saitama, Hauptstadt in der Kantō-Region, Japan
Saitama ist eine Großstadt nördlich von Tokyo, die als Hauptstadt der gleichnamigen Präfektur fungiert. Die Stadt besteht aus zehn Bezirken, wobei Urawa-ku das Verwaltungszentrum bildet und Omiya-ku das geschäftige Handelsviertel darstellt.
Die Stadt entstand 2001 durch den Zusammenschluss von Urawa, Omiya und Yono, die zuvor eigenständige Kommunen waren. Iwatsuki schloss sich 2005 an, wodurch die heutige Struktur mit zehn Bezirken entstand.
Jeder Bezirk pflegt eigene Feste und Traditionen, die das ganze Jahr über auf Straßen und in Parks gefeiert werden. Die Bewohner nehmen aktiv am Gemeinschaftsleben teil, was sich in lokalen Märkten, Sportveranstaltungen und Nachbarschaftstreffen zeigt, die jeden Bezirk prägen.
Omiya Station dient als wichtigster Verkehrsknotenpunkt mit zahlreichen Bahnlinien und direkten Verbindungen nach Tokyo. Die Stadt lässt sich am besten zu Fuß oder mit lokalen Bussen erkunden, wobei jeder Bezirk seinen eigenen Charakter zeigt.
Der Name der Stadt stammt vom Bezirk Sakitama, der bereits im 8. Jahrhundert in der altjapanischen Gedichtsammlung Manyoshu erwähnt wird. Diese poetische Verbindung zur Vergangenheit wird in mehreren lokalen Museen und kulturellen Stätten thematisiert, die antike Artefakte aus der Region zeigen.
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