National Museum of Ethnology, Ethnographisches Museum im Expo '70 Gedenkpark, Suita, Japan
Das National Museum of Ethnology ist ein Völkerkundemuseum im Expo '70 Commemorative Park in Suita und beherbergt Gegenstände aus Asien, Afrika, Ozeanien und Amerika. Die Sammlungen zeigen Werkzeuge, Kleidung, Masken und rituelle Objekte aus verschiedenen Weltgegenden in thematisch geordneten Ausstellungsräumen.
Anthropologen Tadao Umesao und Seiichi Izumi gründeten das Haus 1974, nachdem die Weltausstellung dem Park internationalen Bekanntheitsgrad verschafft hatte. Die Türen öffneten sich im November 1977 mit der Absicht, kulturelle Zeugnisse aus aller Welt zugänglich zu machen.
Der Name bezieht sich auf die systematische Dokumentation verschiedener Lebensweisen und Alltagspraktiken weltweit. Besucher können heute nachvollziehen, wie Menschen in unterschiedlichen Regionen wohnen, essen und ihre Feste gestalten.
Die Öffnungszeiten sind von 10:00 bis 17:00 Uhr mit letztem Einlass um 16:30 Uhr, mittwochs und über den Jahreswechsel bleibt das Haus geschlossen. Der Rundgang dauert je nach Interesse zwischen zwei und vier Stunden, da die Räume ausführliche Erklärungen und viele Objekte bieten.
Das Videotheque-System ermöglicht es, Dokumentarfilme über Zeremonien, Aufführungen und Alltagsszenen aus der ganzen Welt anzuschauen. Diese Filme lassen sich gezielt nach Region oder Thema auswählen und bieten Einblicke in Lebensweisen, die durch Objekte allein schwer zu erfassen sind.
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