Ginowan, Küstengemeinde auf der westlichen Insel Okinawa, Japan
Ginowan ist eine Küstengemeinde an der Westküste der Insel Okinawa in der Präfektur Okinawa, Japan. Die Stadt erstreckt sich entlang der Küste zum Ostchinesischen Meer und wird von Kalksteinterrassen geprägt, die das Relief gliedern.
Die Gemeinde entstand offiziell im Jahr 1962, nachdem sie zuvor den Status eines Dorfes hatte. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden große Flächen für amerikanische Militärstützpunkte abgetrennt, was die Siedlungsstruktur bis heute prägt.
Das städtische Museum bewahrt Zeugnisse des Alltags früherer Jahrhunderte, darunter Schildkrötenpanzer-Gräber, die an verstorbene Ahnen erinnern. Besucher sehen auch Werkzeuge und Kleidung, die das Leben auf der Insel vor der modernen Zeit zeigen.
Nationale Straßen 58 und 330 führen durch das Stadtgebiet und verbinden die Küste mit anderen Orten der Insel. Die Okinawa-Autobahn verläuft am östlichen Rand und ermöglicht schnellere Verbindungen in Richtung Norden und Süden.
Trotz der urbanen Entwicklung werden noch Taimo-Taro-Felder bewirtschaftet, die Knollen für lokale Gerichte liefern. Diese Anbauflächen erinnern an die landwirtschaftliche Vergangenheit der Gemeinde und versorgen Restaurants und Märkte mit frischen Zutaten.
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