Okutama, Bergstadt im westlichen Tokio, Japan.
Okutama ist eine Berggemeinde im westlichen Teil von Tokio, etwa 100 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt, umgeben von bewaldeten Gipfeln und durchzogen von klaren Flüssen. Der Nationalpark Chichibu-Tama-Kai erstreckt sich über weite Teile der Umgebung und bietet Wanderwege, Kalksteinhöhlen und den von schwimmenden Brücken überspannten Okutama-See.
Die Gemeinde entstand 1955 durch den Zusammenschluss mehrerer Dörfer, die während der Edo-Zeit vor allem vom Wasabi-Anbau lebten. Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich die Region zu einem beliebten Erholungsgebiet für Bewohner der Hauptstadt.
Die Brauerei Ozawa stellt seit 1702 Sake her und öffnet ihren Garten am Fluss für Besucher, die traditionelle Herstellungsmethoden kennenlernen möchten. Führungen enden oft mit einer Verkostung verschiedener Sorten, die vor Ort produziert werden.
Die Anreise aus der Innenstadt dauert mit der JR-Chuo-Linie und der JR-Ome-Linie unter zwei Stunden, Busse verbinden den Bahnhof mit den wichtigsten Ausflugszielen. Wanderwege sind meist gut ausgeschildert, manche erfordern jedoch festes Schuhwerk und eine angemessene Kondition.
In der Nippara-Kalksteinhöhle herrscht ganzjährig eine konstante Temperatur von 11 Grad Celsius, während farbige Lichter die über Jahrhunderte gewachsenen Formationen beleuchten. Die Höhle erstreckt sich über mehrere Kammern, von denen einige nur bei niedrigem Wasserstand zugänglich sind.
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