Okinawa Hontō, Insel in der Präfektur Okinawa, Japan
Okinawa ist eine Insel in der Präfektur Okinawa in Japan, die sich über eine Fläche von rund 1200 Quadratkilometern erstreckt und die größte Insel der Ryukyu-Kette darstellt. Die Landschaft besteht aus Kalksteinklippen, Korallenriffen entlang der Küste, weißen Sandstränden und subtropischen Wäldern im Landesinneren.
Das Königreich Ryukyu regierte hier ab 1429 und baute Handelsverbindungen mit China, Korea und südostasiatischen Ländern auf. Im Jahr 1879 gliederte Japan das Königreich in sein Territorium ein und machte es zur Präfektur Okinawa.
Auf lokalen Festen spielen Musiker die dreisaitige Sanshin und singen traditionelle Lieder, während Tänzer in farbenfrohen Gewändern auftreten. In Restaurants und Privathaushalten isst man Okinawa-Soba mit Schweinebrühe, gebratenen Bitterkürbis Goya Chanpuru und marinierte Algen, die überall auf dem Tisch stehen.
Die Yui-Rail-Monorail verbindet zentrale Stadtteile in Naha, während ein Mietwagen erforderlich ist, um nördliche Regionen wie Nago oder die Halbinsel Motobu zu erreichen. Die meisten öffentlichen Verkehrsmittel enden in den südlichen und mittleren Teilen, daher ist ein eigenes Fahrzeug hilfreich für abgelegene Strände und Dörfer.
Mehrere Dörfer beherbergen außergewöhnlich viele Menschen über hundert Jahre, die täglich Süßkartoffeln, Bittermelone und Seetang essen. Diese Ernährung und der Lebensstil scheinen eine längere Lebenserwartung zu unterstützen, was Forscher aus der ganzen Welt anzieht.
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