Ageo, Industriestadt in der Präfektur Saitama, Japan
Ageo ist eine Industriestadt in der Präfektur Saitama, die sich über das flache Land der Kanto-Ebene erstreckt und zwischen zwei Flüssen liegt. Die Wohnsiedlungen wechseln sich mit Gewerbegebieten und landwirtschaftlichen Flächen ab, die besonders am westlichen Stadtrand sichtbar bleiben.
Während der Edo-Zeit diente der Ort als Poststation an der Nakasendo-Straße, die Reisende zwischen Tokyo und Maebashi nutzten. Die moderne Stadt erhielt ihren Status 1889 und wuchs nach dem Zweiten Weltkrieg durch den Ausbau der Eisenbahnlinie rasch an.
Die lokale Bevölkerung kennt die Stadt für ihre weitläufigen Obstgärten am Stadtrand, wo Birnen und Trauben nach traditionellen Methoden angebaut werden. Besucher sehen an Wochenenden oft Familien, die zum Ernten kommen und frische Produkte direkt bei den Bauern kaufen.
Reisende erreichen die Stadt über zwei Bahnhöfe an der Takasaki-Linie, die regelmäßige Verbindungen nach Tokyo anbieten. Zwei Nationalstraßen durchqueren das Stadtgebiet und ermöglichen eine bequeme Anfahrt mit dem Auto aus verschiedenen Richtungen.
Der Name stammt von einer alten Legende über einen Fuchs, der sich in einen oberen Bogen verwandelte, was im Japanischen als Ageo gelesen wird. Trotz seiner Größe hat der Ort den Charakter einer Wohnstadt behalten, in der viele Pendler leben, die täglich nach Tokyo fahren.
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