Chiba, Industrielle Küstenmetropole in der Präfektur Chiba, Japan
Chiba liegt an der Bucht von Tokio und besteht aus Wohnvierteln, die sich landeinwärts erstrecken, während Fabriken und Hafenanlagen die Küste prägen. Die Stadt verbindet Grünflächen mit dicht bebauten Gebieten, in denen Monorail-Linien über breiten Straßen verlaufen.
Im 12. Jahrhundert gründete der Chiba-Clan eine Burgstadt, die zur Grundlage der heutigen Siedlung wurde. Nach der Meiji-Restauration entwickelte sich das Gebiet zu einem Industriestandort mit Hafenanlagen und Werften.
Die Kasori-Muschelhaufenstätte erlaubt Besuchern, Spuren von Jomon-Siedlungen zu sehen, die vor Tausenden von Jahren hier lebten. Mehrere Tempel und Schreine verteilen sich über die Wohngebiete, wo Einheimische zu Neujahrsfesten und während der Kirschblütenzeit zusammenkommen.
Vom Hauptbahnhof erreicht man Tokio in etwa 40 Minuten mit Regionalzügen, die regelmäßig verkehren. Die Monorail-Stationen im Stadtzentrum bieten einfache Verbindungen zu Wohngebieten und Freizeiteinrichtungen ohne große Höhenunterschiede.
Die Muschelhaufenstätte beherbergt über 40 Millionen Schalen, die aus der Jomon-Zeit stammen und die größte prähistorische Fundstätte dieser Art im Land bilden. Ein Museum vor Ort zeigt Werkzeuge und Keramik, die in den Schichten gefunden wurden.
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