Kota Shrine, Shinto-Schrein in Gochi, Jōetsu, Japan
Der Kota-Schrein ist ein Shinto-Schrein im Viertel Gochi von Jōetsu, Präfektur Niigata. Seine heutige Haupthalle, errichtet 2008, hat eine hellbraune Holzfassade, ein steiles dunkles Dach mit hohem Mittelgiebel und eine giebelständige Vorhalle, an der ein gedrehtes Strohseil mit vier weißen Papierstreifen hängt. Links steht eine steinerne Tierstatue, und eine lange Betontreppe führt vom unteren Eingang zum Schrein hinauf.
Erstmals 813 belegt, als das Nihon Kōki die Erhebung in den unteren fünften Rang verzeichnet, erscheint der Schrein 927 im Engishiki unter den Schreinen des Bezirks Kubiki. Vom Uesugi-Klan gefördert, wurde er in der Muromachi-Zeit zum ichinomiya der Provinz Echigo ernannt. 1533 und erneut 1578 während der Belagerung von Otate niedergebrannt, wurde er 1879 wegen Küstenerosion etwa einen Kilometer ins Landesinnere verlegt; der heutige Bau stammt von 2008.
Der Name des Schreins wird 居多 geschrieben, aber „Kota“ gelesen; früher las man „Keta“ oder „Wita“, und er zählt zu den Keta-Schreinen an der Küste des Japanischen Meeres. Seine Kami sind Ōkuninushi, seine Gemahlin Nunagawahime und deren Söhne Takeminakata und Kotoshironushi. Im Gelände wächst „Kataba no ashi“, ein Schilf mit Blättern nur auf einer Seite, das der Überlieferung nach über Nacht nach Shinrans Gebet hier erschien; es zählt zu den sieben Wundern von Echigo.
Das Gelände ist zu Fuß leicht zu erkunden und hat klare Wege, die alle Bereiche miteinander verbinden. Besucher sollten bescheidene Kleidung tragen und beim Betreten heiliger Räume die lokalen Konventionen befolgen.
Auf dem Gelände wächst ein Schilfbestand, dessen Blätter nur auf einer Seite sprießen, kataba no ashi genannt. Der Legende nach wurden die Halme über Nacht einseitig, nachdem Shinran 1207 hier gebetet hatte; sie zählen zu den sieben Wundern von Echigo.
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