Tomigusuku, Verwaltungsstadt in der Präfektur Okinawa, Japan.
Tomigusuku ist eine Verwaltungsstadt in der Präfektur Okinawa, im Süden der Hauptinsel gelegen. Sie erstreckt sich entlang der Westküste und ist über eine Brücke mit der kleineren Insel Senaga verbunden.
Die Gemeinde war lange Zeit das größte Dorf Japans, bis sie im Jahr 2002 offiziell zur Stadt erklärt wurde. Diese Änderung spiegelt das Wachstum und die Entwicklung der Region in den letzten Jahrzehnten wider.
Auf der Insel sind mehrere ältere Burganlagen erhalten geblieben, die für die Region typisch sind und früher als Schutzbauten dienten. Man kann sie heute besichtigen und dabei die Bauweise mit den dicken Steinmauern aus nächster Nähe betrachten.
Das Gebiet lässt sich am besten mit dem Auto oder Bus erkunden, da die Straßen entlang der Küste gut ausgebaut sind. Wer die Burgruinen besuchen möchte, sollte festes Schuhwerk einplanen, da einige Wege über unebenes Gelände führen.
Der Fluss Noha fließt zunächst nach Westen durch das Stadtgebiet, biegt dann aber plötzlich nach Norden ab und mündet in den Man-See. Dieser ungewöhnliche Verlauf hat über Jahrhunderte die Siedlungsstruktur und die natürliche Gliederung der Flächen mitgeprägt.
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