Kasukabe, Spezialstadt in der Präfektur Saitama, Japan.
Kasukabe ist eine Sonderstadt in der Präfektur Saitama mit über zweihunderttausend Einwohnern, die sich zwischen Wohnvierteln, Geschäftsstraßen und mehreren Bahnhöfen verteilen. Die Bebauung reicht von dichten Siedlungen nahe den Stationen bis zu Häusern mit kleinen Gärten an den Rändern der Stadt.
Während der Edo-Zeit entwickelte sich diese Siedlung als Raststätte an der Nikko-Kaido-Route, auf der Reisende zwischen der Hauptstadt und den Schreinen von Nikko unterwegs waren. Die Funktion als Zwischenstopp brachte Händler und Gasthöfe in die Gegend und legte den Grundstein für späteres Wachstum.
Die Stadt ist für ihre traditionelle Möbelhandwerkskunst bekannt, bei der Handwerker Schränke und Truhen aus dem leichten Holz der Paulownia fertigen. Diese Verbindung zur Holzverarbeitung prägt bis heute das lokale Selbstverständnis und findet sich in öffentlichen Anlagen und Straßenbepflanzungen wieder.
Die Tobu-Bahnlinien verbinden mehrere Bahnhöfe in der Stadt direkt mit dem Zentrum von Tokio, wobei Züge in weniger als einer Stunde Asakusa erreichen. Wer sich orientieren möchte, findet an den größeren Bahnhöfen Stadtpläne und Informationstafeln in englischer Sprache.
Unter der Stadtfläche liegt das größte Hochwasserschutzsystem der Erde, ein riesiges Netz aus unterirdischen Tunneln und Kammern, das überschüssiges Regenwasser ableitet. Die massiven Betonsäulen im Inneren wirken wie eine verborgene Kathedrale und ziehen bei seltenen öffentlichen Führungen neugierige Besucher an.
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