Ueno-Park, Stadtpark in Tokio, Japan
Der Ueno Imperial Grant Park ist ein großer Stadtpark im Bezirk Taito, der Seen, Museen, einen Zoo und mehrere Schreine auf einem bewaldeten Gelände vereint. Die Wege schlängeln sich zwischen alten Bäumen hindurch und verbinden Kultureinrichtungen mit Erholungsflächen, die sich über sanfte Hügel und flache Ufer erstrecken.
Das Gelände war bis in die 1860er Jahre Teil eines buddhistischen Tempels, bis ein Bürgerkrieg die meisten Bauwerke zerstörte. Die Regierung wandelte den Boden 1873 in eine öffentliche Grünanlage um, wobei einige religiöse Gebäude erhalten blieben.
Das Nationalmuseum Tokio, das Nationalmuseum für Westliche Kunst und das Metropolitan Kunstmuseum bilden ein bedeutendes japanisches Kulturzentrum.
Der Park ist rund um die Uhr zugänglich, doch einzelne Einrichtungen wie der Zoo haben eigene Öffnungszeiten. Besonders im Frühjahr kommen viele Menschen zum Blütenfest, daher lohnt sich ein Besuch am frühen Morgen oder späten Nachmittag.
Ein flacher Teich nahe der Mitte trennt sich je nach Jahreszeit in drei Wasserflächen mit wechselnden Lotos- und Seerosen. Die Enten und Reiher, die dort brüten, haben sich an die täglichen Spaziergänger gewöhnt und bleiben oft in Sichtweite der Wege.
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